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Das passende Outfit für euer Fotoshooting

Das passende Outfit für euer Fotoshooting

Wie du mit deinem Outfit die Fotos positiv beeinflussen kannst will ich mit dir besprechen. Was man dabei beachten sollte und warum es keine Patentlösung gibt versuche ich näher zu bringen. Wenn du am Ende des Artikels noch Fragen hast oder dir unsicher bist, schreibe mir einfach oder rufe mich an. Dann können wir gezielt deine Situation besprechen und das Passende für dein Fotoshooting finden.

 

Meine Tipps werde ich in drei Kategorien unterteilen um die einen besseren Überblick zu verschaffen. Bei einem Shooting in Dessous kommt es einfach auf andere Dinge an wie bei einem Gruppenbild. 

 

Bei vielen Fotografen habt ihr vielleicht gelesen das die Anzahl der Outfits für ein Shooting limitiert sind. Davon halte ich nichts. Wenn ihr euch für ein Fotoshooting mit mir entscheidet und mich zum Beispiel zwei Stunden bucht, könnt ihr euch in dieser Zeit natürlich so oft umziehen und das Outfit wechseln wie ihr wollt. So habt ihr die Chance bei einem Fotoshooting viel mehr zu testen und unterschiedlichste Fotos zu bekommen.

 

Und denkt immer daran: Regeln sind dazu da umgebrochen zu werden. Das Alles ist nicht in Stein gemeißelt.

1. Portrait Shooting

Viele dieser Tipps lassen sich auch leicht auf Bewerbungsbilder oder Businessfotografie übertragen. Sie gelten immer, wenn du alleine vor der Kamera bist. Natürlich gelten bei Bewerbungsbildern zusätzlich noch einmal andere Regeln. Wenn es euch interessiert kann ich euch hierzu gerne meine Erfahrungen in einem neuen Blogbeitrag zusammentragen.

Welches Ziel verfolgt ihr

Wenn ihr vor eurem Kleiderschrank steht um euch eure Outfits für das Shooting zusammenzupacken überlegt euch welchen Zweck die Aufnahmen haben sollen. Sollen es Profilbilder für eure sozial Media Accounts werden, Wandbilder für euer Schlafzimmer oder Businessaufnahmen? Wenn ihr euch diese Frage beantwortet könnt ihr bestimmt schon die Hälfte der Outfits im Schrank lassen.

Lieblinksklamotten: Verkleidet euch nicht

Wichtig ist das ihr euer Outfit gerne tragt, ansonsten wird man es auf jedem Foto sehen. Es spricht nichts dagegen, wenn ihr eure Lieblingsklamotten tragt. Gerade bei Portraits können sie euern Stiel und eure Art unterstreichen.

Schwarze Kleidung

Reine schwarze Kleidung kann limitieren aber bringt auch Kontrast ins Bild. Wünscht ihr euch Bilder auf denen Schatten und Lichtverläufe eine größere Rolle spielen ist es sinnvoller keine Kleidung zu tragen die rein Schwarz ist und große Flächen eures Körpers einnimmt. Wenn ihr ein sehr heller Hauttyp seid macht es Sinn die schwarze Kleidung zu reduzieren und auf Farbtöne auszuweichen.

Weg vom Standard

Habt den Mut außergewöhnliche Outfits zu tragen. Das kann schon ein T-Shirt mit einem coolen Aufdruck sein oder ein Kleid in einer auffälligeren Farbe oder einem nicht alltäglichen Schnitt. Der Betrachter wird alleine dadurch das Bild länger ansehen. Zudem kann es euren Charakter unterstreichen und herausstellen. Lederjacken, Strickkleidung, Hotpants, transparente Stoffe, aufgerissene Jeans oder zu weite T-Shirts können für einen coolen Look sorgen. Denkt daran, ihr könnt die Outfits wechseln und ausprobieren wie eure Wahl auf dem Bild wird. Selbst eure Großeltern sind bestimmt so aufgeschlossen, dass sie euch auf Bildern nicht nur mit weißem Oberteil und Jeans sehen wollen. Sondern so wie sie euch kennen.

Muster und sehr grelle Farben

Das habt ihr bestimmt schon oft gelesen und es stimmt auch. Ein sehr feines und großflächiges Muster wirkt auf Fotos oft unruhig. Es lenkt zu sehr von euch ab. Dasselbe gilt für sehr grelle Farben. Der Body in Neonpink sollte überlegt sein aber vergesst auch nicht, das Farben an sich etwas Gutes sind!

Hals und Schultern zeigen

Rollkragenpullover sind in aller Regel keine gute Wahl. Man sollte euren Hals sehen und meistens sind freie Schultern vorteilhaft. Bei Portraits die hauptsächlich euer Gesicht zeigen lenkt so nichts von diesem ab. 

Selbstbezug und Bezug nehmen

Betreibt ihr eine Sportart oder geht einem anderen Hobby nach? Dann bringt euer Outfit davon mit. Hier geht eigentlich alles. Von der Lederkombi vom Motorradfahren bis um enganliegenden Sportoutfit. Auch als Accessoire macht dies durchaus Sinn. Ob es der Tennisschläger oder die Geige ist, es wird euch wiederspiegeln.

Wenn die Bilder ein Geschenk sein sollen, zum Beispiel für euren Partner dann schnappt euch Kleidung die für ihn typisch ist. Das kann die Uniform genauso sein wie der Blaumann oder die Schnittschutzhose. Ihn wird es sicherlich freuen.

Sex Sells

Wenn die Bilder für den Partner sind oder ihr euch zeigen wollt, zu euch steht, dann spricht nichts dagegen etwas Haut zu zeigen. Wie will man von gesehen werden? Begehrenswert natürlich, wenn man ehrlich ist! Das klappt gut, wenn die Kleidung einen Touch Erotik versprüht und etwas freie Haut zeigt. Zum Beispiel kann das schon das enge Top mit Hotpants sein oder das weite offene Hemd mit nur einem BH darunter.

Accessoires

Gehören immer dazu! Sie machen das Bild interessanter! Plündert eure Schmuckschatulle und achtet darauf das der Schmuck nicht zu klein ist. Er darf ruhig auffällig sein. Aber nicht nur Schmuck zählt dazu. Auch Sonnenbrillen, Schals und Mützen, Handtaschen, Handschuhe und Hüte zählen genauso dazu wie zum Beispiel ein Schleier oder Feedern. Ein paar Accessoires die ihr kostenlos nutzen könnt habe ich auch immer im Fundus. 

Schuhe

Alle Frauen lieben sie. 😉 Und trotzdem spielen sie oft gar keine so große Rolle bei einem Shooting. Meist liegen die Aufnahmen im Oberkörperbereich. Selbst wenn der ganze Körper zu sehen ist, ist es oft nicht zielführend, wenn die Schuhe zu sehr ablenken. Sie sollten viel mehr zum Outfit passen und es abrunden. Natürlich können sie auch eine wichtige Rolle spielen, Stiefel zum Beispiel oder glitzernde High-Heels. Eben eine Regel die man auch gut brechen kann. Was aber stimmt, hohe Absätze sorgen für eine gute Körperspannung und einen schönen Stand. Übertreibt es nur nicht dabei. Ihr solltet in ihnen auch noch laufen können und eine Weile stehen. 

Passen muss es!

Eigentlich selbstverständlich. Natürlich kann ein hautenges Kleid oder eine Corsage gut aussehen! Die Figur zu betonen ist immer gut aber dazu muss euer Outfit auch wirklich passen. Problemzonen sollten auch eher kaschiert werden. 

2. Gruppenbilder

Natürlich kann man hier viele Regeln der Portraitfotografie übernehmen. Im Allgemeinen finde ich es viel schwerer hier wirkliche Regeln vorzuschlagen. Es gibt viel mehr verschiedene Ansätze die man verfolgen kann.

Der Einheitslook

Nicht nur bei Vereinen und Firmen macht es Sinn. Auch Familien können so den Zusammenhalt zeigen. Es kann soweit gehen das wirklich alle dasselbe Outfit tragen oder man sich auch nur auf die Farben einigt. Jedes Mitglied trägt zum Beispiel ein weißes Oberteil und eine schwarze Hose. 

Individuell zusammen: Kontrast und Einzigartigkeit

Jedes Mitglied trägt sein Lieblingsoutfit oder etwas das seinen Charakter betont. Der Vater trägt seinen Lieblingsanzug, der Sohn das Bandshirt seine Lieblings Heavy Metallband. Die Tochter ihr Reitoutfit und die Mutter ihre Küchenschürze als Chefin des Haushalts. Ich finde diesen Kontrast immer am spannendsten. Je Unterschiedlicher die Outfits beim Shooting sind, umso besser ist es.

Die Verbindung

Hier trägt jeder Bildteilnehmer beim Fotoshooting sein eigenes Outfit. Aber alle Teilnehmer haben ein Objekt oder eine Farbe die sie verbindet. Zum Beispiel tragen alle etwas Blaues. Der Eine, eine blaue Mütze und der nächste einen blauen Schal. Auch das spiegelt den Zusammenhalt wieder ohne die eigenen Charaktere unterzuordnen. 

Natürlich sind hier auch Accessoires absolut willkommen! Ob am Körper getragen oder als Markenzeichen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt vom Stofftier zum Golfschläger bis zum PlayStation Controller, alles ist erlaubt.

Ihr fandet den Artikel hilfreich? Dann empfehlt ihn weiter und lasst es mich wissen. Wenn ihr noch Fragen habt oder Kritik, schreibt mir auch.  Kontakt

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