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Vorgespräch für Hochzeit - Teil 2 der Hochzeitsserie

 

Wie versprochen möchte ich heute kurz mit euch über das Vorgespräch zur Hochzeit sprechen. Sinnvoll ist es Teil 1 der Hochzeitsserie zu lesen um den Zusammenhang ganz zu verstehen. 
Für mich gibt es drei wichtige Punkte bei einem Vorgespräch.

 

1.       Eine Grundsympathie muss auf beiden Seiten vorhanden sein.

Ihr verbringt einen ganzen Tag zusammen. Seit meistens in der Nähe des Brautpaares an einem sehr wichtigen Tag für sie. Da solltet weder ihr euch Fragen warum ihr das macht und euch darüber ärgern, noch sollte das Brautpaar sich darüber ärgern das ihr da seit und sich wünschen es wäre jemand anderes. Im Zweifel ist es sicherlich besser diesen Tag nicht zusammen zu verbringen. Für beide Seiten.

 

2.       Wertschätzung sollte auch auf beiden Seiten da vorhanden sein.

Ich finde es Wichtig das ihr versucht eurem Brautpaar eine hohe Wertschätzung entgegen zu bringen. Versucht ihre Wünsche zu verstehen und versucht für sie da zu sein. Seit so Kompetent wie es euch möglich ist und so gut es geht zu bei ALLEM zu helfen und eine Lösung anzubieten. Zumindest wenn ihr mit dieser Lösung auch leben könnt. Versucht ihnen etwas Aufregung zu nehmen, auch wenn ihr selber aufgeregt seid, damit sie sich auf ihren besonderen Tag freuen können. Genauso wichtig finde ich es aber auch das man mich wertschätzt. Ich gebe alles und versuche mein Bestes damit sie einen schönen Tag haben und sich keine Gedanken um ihre Fotos machen müssen. Da sind es oft die Gesten die zählen. Was ich meine ist zum Beispiel das man eingeladen wird mit den Gästen zu essen und verpflegt wird an diesem Tag. Auch ein Feedback zwischendurch ist immer gut. Aber auch das man mir zuhört und meine Hinweise ernst nimmt finde ich sehr wichtig. Was das für Hinweise sein können? Zum Beispiel das Gruppenbilder viel Zeit kosten können oder das ein Brautpaarshooting schwer in 30 Minuten zu realisieren ist wenn alle Gäste dabei sind und mitknipsen und dazu noch bestimmte Wünsche vorhanden sind.

 

3.       Vorbereitung

Für diese seit natürlich ihr hauptsächlich verantwortlich. Ich denke, wenn das Brautpaar ihre Wünsche mitbringt, euch vielleicht ein paar Vorstellungen nennen kann oder Beispielbilder hat und im besten Fall noch den bisherigen Zeitplan dabei hat, hat es erst einmal alles getan was wir erwarten sollten. Es liegt dann an euch alles was ihr wissen müsst zu erfahren. Stellt die richtigen Fragen, seit konzentriert und erklärt auch warum es euch wichtig ist das alles zu wissen. Denn bei vielen Fragen wird das Brautpaar erst einmal nicht wissen warum es euch wichtig ist z.B. zu erfahren ob jemand in der Familie mit einem anderen Familienmitglied nicht gut auskommt. Aber diese Beiden dann auf ein Foto zu drängen kann auch für schlechte Laune sorgen und das wollen wir ja nicht. Macht euch also auf jeden Fall Notizen, ihr werdet euch unmöglich alles merken können. Ich habe für mein Gespräch eine ausführliche Liste gemacht um nichts zu vergessen. Ich stell sie euch gerne zur Verfügung.

 

 

Mein Vorgespräch lief übrigens sehr gut und dauerte gut 90 Minuten. Es war zwar leider nur die Braut anwesend aber dafür hatte sie ihre Brautjungfern dabei die tief in die Planung verwickelt waren. Es war nicht nur ein sehr angenehmes Gespräch, sondern ich habe mich auch sehr wohl gefühlt. Am Ende waren einige meiner Bedenken vertrieben da ich mich besser vorbereitet gefühlt habe. Zudem habe ich natürlich mit offenen Karten gespielt und erzählt das ich wenig Erfahrung mit Hochzeiten habe und nur versuchen kann das Beste für sie herauszuholen. Sie gab mir das Gefühl das es in Ordnung für sie ist. Damit konnte ich gut leben und nun ging es für mich an die Vorbereitung für die Hochzeit selber. Davon erzähle ich euch dann bei Interesse im nächsten Teil. 

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