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Hintergründe

Heute geht es um mögliche Hintergründe für ein Fotoshooting. Ich möchte euch vier mögliche Hintergründe vorstellen, mit allen Vor- und Nachteilen die ich in ihnen sehe.

 

1.Stoffhintergrund

Wenn man von Stoffhintergründen spricht, spricht man meistens von Molton bzw. Bühnenmolton. Dieser ist je nach Qualität relativ Lichtdicht und schwer, daher soll er wenig Falten werfen. Dies funktioniert in der Regel nicht, es ist fast immer bügeln angesagt wenn man ihn nicht hängen lassen kann. Es ist meiner Meinung nach die schlechteste Lösung.

 

+ günstig

+ verschiedene Breiten und Längen

- Falten

- verschmutzt leicht

- Qualitätsschwankungen

 

2.Papierhintergründe

Wohl der gebräuchlichste und beste Hintergrund in Studios und wenn man nicht mobil sein muss. Er ist lichtdicht, lässt sich soweit abrollen das das Model auch darauf stehen kann. Der Preis schwankt je nach Hersteller etwas und es gibt sie in mehreren Breiten und Längen. Ein Papierhintergrund ist auch kein Einwegprodukt, je nach Verschmutzungsgrad kann man eine Lage durchaus öfters benutzen. Zudem hat er zwei Seiten die genutzt werden können solange man keine Löcher hinein macht. Problematisch wird die Lagerung wenn man sich für eine größere Länge entscheidet und nicht viel Platz hat da die Rolle je nach Breite eben auch eine gewisse Länge hat. Damit ist der Papierhintergrund sehr schlecht mobil nutzbar.

 

+ Lichtdicht

+ keine Falten

+ einheitlicher Farbton

+ verschiedene Breiten

+ pflegeleicht

+ sehr viele Farben

- muss irgendwann ersetzt werden

- schlecht transportierbar

- benötigt Platz bei der Lagerung (je nach Länge)

 

3.„Tupplur“

Bei Ikea gibt es das Rollo „Tupplur“ das viele Amateure gerne für ihr Heimstudio verwenden da es relativ günstig und Lichtdicht ist. Zudem hat es einen einheitlichen Farbton und ist in mehreren Breiten verfügbar. Es ist so lang das es für Ganzkörper Portraits bei kleineren Personen reicht. Es lässt sich relativ gut lagern und ist nicht allzu teuer. Bitte beachtet das ich nur vom schwarzen Rollo selber etwas berichten kann, die anderen Farben habe ich nicht ausprobiert wobei das Graue noch recht gut sein soll.

 

+ relativ günstig

+ Lichtdicht (das Schwarze)

+ je nach Länge gut lagerbar

- nur bedingt geeignet für Ganzkörper Portrait

- kann nicht auf dem Boden ausgelegt werden

- beschränkte Größe

 

4.Falthintergründe

Es gibt von verschiedenen Herstellern Falthintergründe in verschiedenen Farben und Größen. Die Standardgröße ist meistens 150 x 200, der Größte mir bekannte ist 200 x 230. Auch hier wird der Boden nicht bedeckt. Ein Vorteil ist das man in der Regel zwei Farben hat, je Seite eine zur Verfügung hat und das sie auch Faltenfrei sind. Ab und an muss man bei meinem am Rand etwas zupfen damit sich alle Falten wieder legen, 10 Minuten vor dem Shooting aufbauen hat sich bei mir ebenfalls bewährt. Ein weiterer großer Vorteil ist die kompakte Größe im zusammengelegten Zustand, so lässt er sich sehr gut transportieren und lagern. Die Falthintergründe lassen sich auch wunderbar im Studio oder Outdoor als Abschatter/Aufheller einsetzen. Sie sind daher auch interessant wenn man nur selten Outdoor arbeitet aber ein Studio hat. Die Preise sind je Hersteller sehr unterschiedlich und beginnen bei knapp unter 40 Euro (Stand 1/16). Viele meine Bilder sind mit einem solchen Hintergrund entstanden.

 

+ Faltenfrei

+ Transportabel

+ gut zu lagern

+ gutes Preis- Leistungsverhältnis

+ verschiedene Farben je Hintergrund

- Boden kann nicht bedeckt werden

- beschränkte Größe

 

Ihr habt noch mehr Fragen oder findet einen anderen Fotohintergrund richtig gut?  Dann erzählt uns davon. Ich freue mich über eure Kommentare.

 

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